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Über uns

Wir sind ein junges Startup aus München.

Klein, selbst finanziert und nah am Produkt. Wir bauen die Datenschicht für den Mund — die Ebene, die es für Schlaf, Puls und Schritte längst gibt und für das Mundmikrobiom bisher nicht.

Warum machen wir das?

Weil Mund und Körper in der medizinischen Versorgung als zwei getrennte Welten behandelt werden — obwohl sie biologisch eng miteinander kommunizieren. SPIT. soll diese Lücke schließen.

In der Versorgung wird der Mund wie ein eigenes Land behandelt — mit eigener Sprache, eigenem Eingang, eigenen Regeln. Dass dieser Mund jeden Tag mehrfach aktiv mit dem Rest des Körpers kommuniziert — über Speichel, geschluckte Bakterien, Entzündungssignale, Gefäßreaktionen — kommt im Alltag selten vor.

Entzündetes Zahnfleisch kommt selten allein. Daneben tauchen sehr oft Themen auf, die wir gewöhnlich getrennt denken: ein Stoffwechsel aus der Balance, Hormonschwankungen, Erschöpfung, Verdauungsbeschwerden. Die Forschung zur Oral Health ist da längst weiter als unsere alltägliche Versorgung — und genau diese Lücke wollten wir nicht länger akzeptieren.

Verständlich, alltagsnah, auf Augenhöhe. Nicht klinisch. Nicht diagnostisch. Sondern als Werkzeug, um den eigenen Körper besser zu kennen.

Das Team

Zwei Frauen, ein Partnerlabor.

  • Dr. Sophia Maier — Gründerin & Geschäftsführung

    Dr. Sophia Maier

    Gründerin & Geschäftsführung

    Zahnärztin (Staatsexamen Würzburg), MHBA. Verantwortet Produkt, Wissenschaft und Regulatorik — und schreibt die Reports.

    LinkedIn →

  • Isabelle Bach

    Lead Bioinformatics & Data Engineering

    Baut die Auswertung hinter dem Test — von der rohen Sequenz bis zu den Scores, die in deinem Report stehen.

Gründungsgeschichte

Wie SPIT. entstand.

Die Idee entstand aus persönlicher Erfahrung mit stressbedingtem Reizdarm — und der daraus folgenden Beschäftigung mit dem Darmmikrobiom. Dabei wurde klar, dass das Mundmikrobiom (die Gesamtheit der etwa 700 bekannten Bakterienarten in deinem Mund) wissenschaftlich deutlich unterrepräsentiert ist — obwohl wir es täglich aktiv durch Ernährung, Routine und Lebensstil beeinflussen.

Was mich am Darmmikrobiom gepackt hat: dass nicht „der Mensch“ verdaut, sondern Billionen Bakterien für ihn. Und dass wir gerade erst anfangen zu verstehen, wer das alles ist und was sie genau tun. Das Darmmikrobiom hat im letzten Jahrzehnt riesige Sprünge gemacht — das orale hängt mehrere Jahre hinterher.

Was mich seitdem wirklich antreibt, ist der Teil, der über das einzelne Produkt hinausgeht: Daten für die Forschung zu sammeln, die es bisher nicht gibt. Jede Probe macht das Bild vom oralen Mikrobiom ein Stück schärfer — und Mundgesundheit ist nicht „besser putzen“, sondern Ernährung, Lebensstil, Schlaf, Stress. Diese Brücke gibt es bisher kaum, weder in der Praxis noch im Markt. Darauf wollten wir nicht warten.

Vision

Wohin wir wollen.

Mundgesundheit ist eines der am wenigsten erforschten Felder der modernen Mikrobiomforschung — obwohl der Mund das Eingangstor zu fast jedem System des Körpers ist. Die WHO bezeichnet orale Erkrankungen als die häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit; über 3,5 Milliarden Menschen sind betroffen (Global Oral Health Status Report, 2022).

Unser Antrieb: das Mundmikrobiom raus aus der Nische der Wissenschaft und rein in den Alltag. Drei Richtungen, in die SPIT. wirkt:

  1. 01

    Selbstverständnis

    Jeder soll seinen Mund kennen wie heute viele ihren Schlaf, ihren Puls oder ihre Schritte.

  2. 02

    Plattform

    Mundgesundheit als kontinuierlicher Begleiter, nicht als jährliche Pflicht.

  3. 03

    Forschung

    Aus echten Daten lernen, was im Mund mit dem Rest des Körpers wirklich passiert.